Vereinsleben 24. Juni 2026 Weinböhla

Rückblick: Ein rundum gelungenes 3. Arbeitstreffen der Bundes-Ehren-Gilde in Weinböhla

Am 24. Juni 2026 kam die Bundes-Ehren-Gilde (BEG) in Weinböhla zu ihrem mittlerweile dritten Arbeitstreffen zusammen. Gespräche über die Zukunft der Gilde, sächsische Handwerkstradition und gelebte Radsportgeschichte machten den Tag zu einem besonderen Gemeinschaftserlebnis.

Mitglieder der Bundes-Ehren-Gilde stehen gemeinsam mit einem historischen Hochrad vor dem Velocium
Gemeinsam unterwegs: Die Mitglieder der Bundes-Ehren-Gilde beim Besuch des Velociums in Weinböhla.

Unter der Leitung von Karel Gerolt folgten Gildemeister Ton Finkes sowie die Obleute Regina Schon-Hoffmann, Christa Luding, Jürgen Kosky, Thomas Huschke, Kurt Liebeskind, Hartmut Kern, Karel Gerolt und Steffen Stiller der Einladung.

Zwei Mitglieder, Dr. Reinhard Buchheim und Bernd Schlechte, mussten ihre Teilnahme leider aus gesundheitlichen Gründen absagen. Die gesamte Gilde sendet ihnen auf diesem Wege die besten Genesungswünsche für eine schnelle Erholung.

Gilde-Gespräche und Sonnenschein im Laubenschlösschen

Der Startschuss fiel pünktlich um 11 Uhr im Restaurant des Hotels „Laubenschlösschen“ in Weinböhla. In einer angenehm lockeren Gesprächsrunde widmeten sich die Teilnehmer den Themen, die die Gilde aktuell bewegen. Neben Fragen rund um den Sport und die Zukunft der Bundes-Ehren-Gilde kam auch der persönliche Austausch über den Alltag nicht zu kurz.

Bei strahlendem Sonnenschein ging es anschließend auf den Freisitz des Hotels zum gemeinsamen Mittagessen. Die Speisekarte ließ keine Wünsche offen: gutes Essen, eine freundliche Bedienung und eine ausgezeichnete Atmosphäre.

Außenansicht des Hotels Laubenschlösschen in Weinböhla
Treffpunkt in Weinböhla: Das Hotel „Laubenschlösschen“ bot den passenden Rahmen für Gespräche und gemeinsames Mittagessen.

Auf Entdeckungstour in der Porzellanmanufaktur Meißen

Frisch gestärkt machte sich die Reisegruppe auf den Weg zum ersten Höhepunkt des Tages: der weltberühmten Porzellanmanufaktur in Meißen. Bereits im Foyer empfing die Besucher die lebensgroße Porzellanfigur „Saxonia“.

Der Besuch bot faszinierende Einblicke hinter die Kulissen. In den Schauwerkstätten wurde das traditionelle Handwerk unmittelbar erlebbar. Die Mitarbeiter zeigten die einzelnen Arbeitsschritte mit großer Begeisterung und beantworteten geduldig die Fragen der Gilde-Mitglieder.

Vorführung in einer Schauwerkstatt der Porzellanmanufaktur Meißen
Handwerkskunst aus nächster Nähe: In der Schauwerkstatt wurden die einzelnen Arbeitsschritte anschaulich erläutert.
Bemalte Tassen und Teller aus Meissener Porzellan
Feine Formen und Dekore: Beispiele aus der traditionsreichen Welt des Meissener Porzellans.

Danach begann der Rundgang durch das Porzellanmuseum. Auf zwei Etagen reichte die Vielfalt von kleinen Souvenirs bis zu mannshohen Kannen aus Meissener Porzellan. Eine gemütliche Pause im werkseigenen Café rundete den Ausflug ab; Kaffee und Kuchen wurden stilecht auf echtem Meissener Porzellan serviert.

Fahnen mit den Zeichen der Porzellanmanufaktur Meißen und des Freistaates Sachsen
Sächsische Tradition: Die gekreuzten Schwerter der Manufaktur und das Landeswappen weisen den Weg.

Zeitreise im „Velocium“

Im Anschluss richtete sich der Blick auf ein weiteres technisches Meisterwerk: den individuellen Fahrradbau. Museumsleiter Steffen Stiller hatte eigens für die Gilde einen Sondertermin eingerichtet und führte die Gruppe persönlich durch die Ausstellung. Die Zeitreise durch die technische Entwicklung und die Erfolge des sächsischen Radsports weckte bei allen Beteiligten große Emotionen.

Angesichts der vielen historischen Rennräder wurden Erinnerungen an vergangene, unvergessene Triumphe wach. Kein Wunder: Die Gilde durfte in ihren eigenen Reihen absolute Legenden und unermüdliche Förderer begrüßen, die diese Radsportära aktiv mitgeprägt haben. In liebevoller Kleinarbeit ist hier eine Fahrrad-Erlebniswelt für kommende Generationen entstanden.

Museumsführung zwischen historischen Fahrrädern und Werkstattausstattung im Velocium
Radsportgeschichte zum Anfassen: Steffen Stiller, Leiter des Radsportmuseums, führt durch die facettenreiche Sammlung des Velociums in Weinböhla.
Besucher probiert ein historisches Hochrad vor dem Velocium aus
Steffen Stiller auf dem historischen Hochrad sorgt für Staunen und Gesprächsstoff.

Speisen, Geschichten und Sternenhimmel

Beim letzten Programmpunkt des erlebnisreichen Tages kamen alle zum gemeinsamen Abendessen zusammen. Erschöpft, aber glücklich tauschten sich die Teilnehmer über das Erlebte aus. An Schlaf war angesichts der hohen Temperaturen zunächst nicht zu denken – und so wurde es ein langer, unterhaltsamer Abend.

Ein reichhaltig belegter Teller beim gemeinsamen Abendessen
Genussvoller Tagesausklang: Beim gemeinsamen Abendessen blieb viel Zeit für Geschichten und Erinnerungen.

Zwischen Porzellan und Fahrrad

Der Ausflug verband zwei Welten sächsischer Handwerkstradition: Porzellan und Fahrradbau. Vor allem aber stärkte der Tag die Gemeinschaft unter den Gilde-Mitgliedern. Mit vielen neuen Eindrücken, Inspiration und kulinarischem Genuss trat die Gruppe am nächsten Morgen nach dem Frühstück die Heimreise an.

„Ein rundum gelungener Tag, der Handwerkstradition, Radsportgeschichte und gelebte Gemeinschaft miteinander verband.“

Fazit

Ein ganz besonderer Dank gilt Karel Gerolt, der das Treffen hervorragend organisiert und der Gruppe als ortskundiger Reiseleiter wunderbare Stunden beschert hat.

Autor und Fotos: Olaf Bruch (Vize-Gildemeister der BEG im Bund Deutscher Radfahrer e.V.)
Webdesign: Reiner Buchheim von radsportonline.com

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