Den Antrag brachte ihr Sohn Raimund Dinter ein. Bürgermeisterin Michaela Wiezorek befürwortete das Anliegen nachdrücklich.
Große Verdienste um Sport und Gemeinschaft
Insbesondere Paul Dinter hatte sich große Verdienste erworben. In den 1950er-Jahren führte er die DDR-Auswahl als Mannschaftskapitän bei der Friedensfahrt an. Als „Meister des Sports“ sowie später als Trainer und Funktionär war er weit über den Radsport hinaus beliebt und geschätzt.
Auch die Dreifeld-Sporthalle in Königs Wusterhausen trägt seinen Namen und erinnert dauerhaft an sein Wirken.
Mit dem ersten Ehrengrab der Stadt würdigt Königs Wusterhausen das gemeinsame Lebenswerk von Paul und Gerda Dinter.
Seine Frau Gerda stand ihm über Jahrzehnte bei Radsportveranstaltungen treu zur Seite und wirkte viele Jahre als Schriftführerin. Beide engagierten sich außerdem aktiv in der Kirchengemeinde und waren Mitglieder im Heimatverein.