Die Begeisterung für den Radsport wurde ihm bereits in die Wiege gelegt: Sein Vater Paul Dinter war ein erfolgreicher DDR-Spitzensportler und von 1951 bis 1953 dreimal Kapitän der DDR-Friedensfahrtmannschaft. Dieses sportliche Erbe führte Raimund Dinter mit großer Leidenschaft fort.
Seit 1966 ist er selbst aktiver Radsportler. In den Jugendklassen erreichte er beachtliche Erfolge, darunter einen vierten und einen zehnten Platz bei DDR-Meisterschaften auf der Straße. Zudem wurde er mehrfach Bezirksmeister – heute vergleichbar mit einem Landesmeister – und gewann mehrere Straßenrennen.
„Sportler, Trainer, Organisator, Vorsitzender und Bewahrer der Geschichte – vor allem aber ein verlässlicher Mitstreiter.“
Leidenschaft weitergegeben
Doch Raimund Dinter beschränkte sich nicht auf seine eigene sportliche Laufbahn. Von 1979 bis 1990 gab er sein Wissen und seine Begeisterung als Nachwuchstrainer im Trainingszentrum Motor Wildau an junge Sportlerinnen und Sportler weiter. Damit leistete er einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der nächsten Radsportgeneration.
Verantwortung im Verein
Auch im Vereinsleben übernahm er früh Verantwortung. Seit 1998 gehört er dem Vorstand des RSV 93 Königs Wusterhausen/Wildau e. V. an – zunächst als stellvertretender Vorsitzender und seit 2017 als Vorsitzender. Unter seiner Mitwirkung wurden zahlreiche Radsportveranstaltungen organisiert, darunter Rennen im Rahmen von RTF und CTF.
Seit 2002 wird außerdem das von ihm mitinitiierte „Paul-Dinter-Gedenkrennen“ ausgetragen, das Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland und Frankreich zusammenführt.