Etappe 2: Von Magdeburg nach Halle (Saale)
Am Freitag, 7. August, startete das Fahrerfeld im Magdeburger Bördepark. Über Schönebeck, Staßfurt und Köthen führte die 113 Kilometer lange Etappe nach Halle (Saale). An den verschiedenen Spendenstopps wurden die Radfahrer herzlich empfangen – und immer wieder konnten Spendenschecks für den guten Zweck entgegengenommen werden.
Prominente am Start der 2. Etappe in Magdeburg: Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (3. v. li.), Magdeburgs Oberbürgermeisterin Simone Borris (7. v. li.), Radsportlegende Täve Schur (10. v. li.) und Olympiasieger Olaf Ludwig (re.) gehörten zu den prominenten Gästen und Unterstützern der Tour der Hoffnung.
Große Unterstützung bereits am Start: In Magdeburg übergaben Nanno Jansen und Yvonne Seidel Spenden in Höhe von 5.000 Euro beziehungsweise 3.100 Euro für den guten Zweck.
Auch entlang der Strecke wurden weitere Spendenschecks überreicht – ein eindrucksvolles Zeichen für die große Unterstützung der Tour der Hoffnung durch Sponsoren, Förderer und viele engagierte Helfer.
Etappe 3: Von Halle nach Leipzig
Am Samstag, 8. August, ging es von Halle auf die letzte Etappe. Über Merseburg, Leuna, Lützen und Günthersdorf führte die rund 83 Kilometer lange Strecke nach Leipzig. Dort fand die Tour an der kinderonkologischen Station des Universitätsklinikums ihren emotionalen Abschluss.
Zwei Generationen der Friedensfahrt
Im Fahrerfeld und unter den Unterstützern finden sich seit vielen Jahren bekannte Namen aus Sport und Gesellschaft. Einer von ihnen ist Olaf Ludwig, Olympiasieger und zweimaliger Gewinner der Internationalen Friedensfahrt. Ludwig gewann die Friedensfahrt 1982 und 1986 – und folgte damit auch seinem großen Vorbild Gustav-Adolf „Täve" Schur.
Täve hatte die Friedensfahrt 1955 und 1959 gewonnen und begeisterte damit Millionen Menschen. Beide gehören zu den ganz Großen der deutschen Radsportgeschichte – und beide verbindet neben ihren sportlichen Erfolgen auch das Engagement für krebskranke Kinder.
DDR-Radsportlegenden und zweimalige Sieger der Friedensfahrt: Olaf Ludwig und Täve Schur.
Täve Schur unterstützte die Tour der Hoffnung über viele Jahre aktiv. Noch mit 88 Jahren stieg er für die gute Sache selbst aufs Rad. Heute ist Täve 95 Jahre alt. Dass sich mit Olaf Ludwig ein weiterer zweimaliger Friedensfahrtsieger für diese besondere Benefizaktion engagiert, schlägt eine schöne Brücke zwischen zwei Generationen deutscher Radsportgeschichte.
Ein herzliches Wiedersehen vor dem Start in Magdeburg: Olga Ludwig, Ehefrau von Olaf Ludwig, im Gespräch mit Täve Schur.
Vor dem Start ließen es sich Teilnehmer der Tour der Hoffnung nicht nehmen, mit Täve Schur einige Worte zu wechseln und Erinnerungsfotos mit der Radsportlegende zu machen.
Es ging nicht um Siege – sondern ums Helfen
Doch bei der Tour der Hoffnung zählen keine Etappensiege, keine Sekunden und keine Gelben Trikots. Entscheidend ist das gemeinsame Ziel: Kindern und ihren Familien zu helfen. Die große Unterstützung entlang der Strecke zeigte einmal mehr, welche Kraft der Sport entwickeln kann, wenn ehemalige Champions, ehrenamtliche Helfer, Unternehmen und viele Radsportfreunde gemeinsam für eine gute Sache eintreten.
Für Täve und für uns von radsportonline.com ist deshalb klar: Hier geht es nicht um Siege, Medaillen oder Rekorde. Hier geht es darum, gemeinsam zu helfen.
Bildquelle: Rudi Drebenstedt (Radsportonline-Team)
