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Welch großartiger Radsport-Medaillenglanz strahlte über Beiersdorf-Freudenberg Autor: Thomas Adam | 03.06.2026 | 16. Radsport-Treffen Beiersdorf-Freudenberg, 16.05.2026 Die Sonne wetteiferte mit dem Goldglanz und gelben Trikots der etwa 80 „Pedalritter der Landstraße“ am 16.05.2026 zum nunmehr 16. traditionellen Radsportler-Treffen im beschaulichen Örtchen Beiersdorf-Freudenberg, nahe Werneuchen. Es kamen wieder viele ehemals erfolgreiche „Renner“ aus Nah und Fern sowie 150 Gäste, Betreuer und Fans der großartigen „Alten Gilde“. Mit dabei waren – um nur einige stellvertretend zu nennen – Täve (Gustav-Adolf) Schur, Bernd Drogan, Jürgen Geschke, Axel Peschel, Werner Otto oder Siegfried Köhler, der dieses Treffen mit aus der Taufe hob, also „Vater“ und Mitorganisator dieses einmalig schönen, stimmungsvollen Beisammenseins. (Alle Fotos von Thomas Adam)
Siegfried Köhler (links) und Bernd Barleben (Gewinner Olympia-Silbermedaille 1960 Tokio, 4000m-Bahn-Mannschaftsverfolgung) Die gemeinsame Ausfahrt – traditioneller Höhepunkt Der traditionelle Höhepunkt ist eine gemeinsame Ausfahrt, immer zu zweit nebeneinander, auf einem 25-km-Kurs mit Begleitfahrzeugen vor und hinter dem Fahrerfeld. Alle aktiven „Renner“ tragen sich in eine Starterliste ein, die Fans, Betreuer und Gäste in eine Teilnehmerliste. Bei der Aufstellung zum Start gibt es unter den Helden der Landstraße schon mal ein großes Hallo, Austausch über das vergangene Jahr und Ziele fürs laufende Jahr sowie Fragen zu weiteren, nicht anwesenden Radsport-Kollegen. Material, Kleidung oder auch Titel spielen hierbei keine Rolle. Keine Starallüren, kein Kult: ehemalige Großmeister radeln, plaudern, lachen in bester Harmonie, Wertschätzung und Neugier mit Hobbyradlern. Liegeräder, Mountainbikes, Crossräder, Rennräder – alles war dabei. Nur E-Bikes: Fehlanzeige – das ist auch bei flachen 25 km selbsterklärend.
Aufstellung zum Start – ein buntes Bild aus Legenden und Hobbyradlern
Traditionell gedenkt der ehrenamtliche Bürgermeister Willi Huwe vor dem Start mit einer Schweigeminute all derer, die im letzten Jahr von uns gegangen sind – gefolgt vom Erklingen der 3-fachen Friedensfanfare als symbolischem Startschuss, wie einst am 8. Mai die Internationale Friedensfahrt durch Polen, ČSSR und DDR, später bis 2006 sporadisch auch Deutschland, gestartet wurde.
Herzliche Begrüßung: Klaus Grünke (re.), Rainer Podlesch (Mitte) und dessen Partnerin Die Regel der Ausfahrt – seit 16 Jahren unverändert Nicht Kette rechts, sondern: Keiner überholt die führenden, vorne fahrenden Brüder in Gelben Trikots – Siegfried Köhler (90 Jahre!) und Michael Milde (mit blauer FF-Taube auf seinem gelben Original-FF-Trikot). Sie geben das entspannte Tempo für eine gemütliche Ausfahrt vor, bei der auch das Plaudern mit dem Nachbarn ausdrücklich erlaubt ist. Als Führungsfahrzeug vor dem „Feld“ steuert kein Geringerer als der mehrfache Weltmeister Prof. Dr. Thomas Huschke, einer wahren großen Radsportdynastie entstammend, sein Cabriolet – mit dem routinierten Starfotografen Bernd Barleben an Bord. Organisator und Veranstalter, die Bürgermeister-Familie Sabine und Willi Huwe sowie Radsport-Lokomotive des DDR-Bahnvierers der 60er Jahre, Siegfried Köhler, der seit 30 Jahren in Beiersdorf wohnt, als auch der emsig rührige Sportverein SV Beiersdorf verdienen ein herzliches Dankeschön. Es war für diesen besonderen Tag alles bestens angerichtet, sogar der kalte Wind ließ nach und die Sonne strahlte mit den Gelben Trikots des Fahrerfeldes um die Wette. Bürgermeister Willi Huwe und „Sieke“ Köhler sind sich einig: Es werden von Jahr zu Jahr mehr Teilnehmer und Gäste. Die Fangemeinde wächst, dieses begeisternde und einmalig harmonische, stimmungsvolle Event spricht sich herum und zieht stetig neue Fans und Supporter in seinen Bann. So war dieses Jahr erstmals auch der dreifache Straßen-Weltmeister, mehrfache Teilnehmer der Friedensfahrt und ehem. Brandenburger Landestrainer, Bernd Drogan, aus Cottbus mit von der Partie – und trug sich den Termin für 2027 bereits fest in seinen Kalender ein. ![]() Das Fahrerfeld auf der 25-km-Runde durch die Landschaft bei Beiersdorf ![]() Immer zu zweit nebeneinander – so lautet die Regel seit 16 Jahren Die Erinnerungsmedaille 2026 – ein getöpfertes Gelbes Trikot Bernd „Drogi“ zeigte sich überwältigt von den einmalig schönen Erinnerungsmedaillen in Form eines getöpferten „Gelben Trikots“, die es neben besonderen Ehrungen nach der Ausfahrt durch Bürgermeister Willi Huwe gab – jedem persönlich aufgerufen und von kleinen Kindern des Heimat- und Sportvereins Beiersdorf überreicht. Jedes Jahr gibt es eine andere tolle Erinnerungsmedaille – und das seit 16 Jahren! Voriges Jahr war es ein Ginkgo-Blatt, ebenfalls mit Jahreszahl und Veranstaltungsort. Dieses wahrhaftige Kunstwerk kreiert und töpfert Sportfreundin Sabine Huwe, Frau des Bürgermeisters. KLASSE, großartig, DANKE!!! Detlef Zabel verbeugte sich tief, und Täve kniete sogar vor den kleinen Vorschulkindern nieder, um sich die Medaille umhängen zu lassen und ihnen direkt in die leuchtenden Kinder-Augen schauen zu können. Die handgetöpferte Erinnerungsmedaille 2026: ein Gelbes Trikot mit Beiersdorf-Schriftzug Kleine Hände überreichen große Ehrungen – ein bewegender Moment
Nächstes Jahr: 15. Mai 2027 – Das 17. Radsport-Treffen Beiersdorf-Freudenberg steht bereits fest im Kalender. Motto: „Das wird ja immer schöner, immer goldiger, immer stimmungsvoller, immer bunter…“
Medaillenglanz – Ehrenliste der Teilnehmer Eine kleine, unvollständige Statistik der beeindruckenden Lorbeeren des 16. Oldie-Treffens:
Gesamtbilanz – eine kolossale Bilanz:
🥇 1× Olympiasieger Impressionen vom 16. Radsport-Treffen Beiersdorf 2026 |
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